Reine Provokation

Es ist schon wieder passiert. Zum zweiten Mal in dieser noch jungen Saison mussten Fans und Spieler von Roter Stern Leipzig beim Auswärtskick rechtsradikale Sprechchöre ertragen. Tatort diesmal: das Rudolf-Harbig-Stadion in Borna. Aus der Fankurve des Bornaer SV waren am Samstag „Rufe mit volksverhetzendem Inhalt zu vernehmen“, erklärte die Polizei. Die Beamten griffen nach Spielschluss ein, wollten die Personalien innerhalb einer 30-köpfigen Gruppe aufnehmen. Einige der augenscheinlichen Neonazis widersetzten sich der Aufforderung, landeten unfreiwillig im Kies.

Immerhin hatte die Polizei an diesem Spieltag ein Ohr für die braunen Auswüchse am Rande des Platzes. Dagegen war dem Schiedsrichtergespann und dem Gastgeber nichts dergleichen aufgefallen – wie auch den Kollegen Anfang September beim Pokalspiel von Roter Stern im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark nicht. Diverse Zuschauer im Fan-Block der heimischen SG Leipzig Leutzsch wussten damals regelrecht vielseitig und ausdauernd mit rechtsradikalem Liedgut aufzuwarten. Doch weder auf der VIP-Tribüne, noch im direkten Umkreis der Unparteiischen sollen die gebrüllten Erzählungen über Leutzscher Arier, den Führer und den angeblich semitischen Ursprung der Gäste-Spieler zu hören gewesen sein. Man glaubt es kaum.

Konnten offenbar nur die Fans von Roter Stern sehen: "Kühnengruß" im Fanblock der SG Leipzig Leutzsch. (Foto: Jakob Richter)

Konsequenzen für diese Verfehlungen blieben ebenfalls aus, denn Justitia beim zuständigen Sächsischen Fußballverband akzeptiert angeblich nur hauseigene Quellen. Und da diese während des Spiels offenbar mit dem Aufschreiben der zehn, wunderschön herausgespielten Tore für die SG Leipzig Leutzsch vollends ausgelastet waren, gab es offiziell auch gar keine rechtsradikalen und antisemitischen Beleidigungen rings herum. Zehn Tore in einem Pokalspiel sind ja schließlich auch wirklich etwas Besonderes – im Gegensatz zu braunen Hasstiraden am Rand von sächsischen Fußballplätzen, speziell bei Gastspielen von Roter Stern Leipzig.

Der Connewitzer Verein wurde vor den Ereignissen in dieser Saison schon mehrfach von Fußball begeisterten Neonazis beleidigt und bedrängt. Die absurden Jagdszenen auf RSL-Spieler und –Fans in Brandis anno 2009 schafften es dabei sogar überregional in die Zeitungen. Als Unterstützung, weiter standhaft zu bleiben und sich auch fortan gegen Diskriminierung dieser Art einzusetzen, wurde Roter Stern Leipzig danach mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie und vom Deutschen Fußball-Bund mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet.

Genutzt hat dem Verein diese von oberster Fußballinstanz ausgesprochene Rückendeckung in Sachen gelebter Antidiskriminierung allerdings nicht immer und in zunehmendem Maße immer weniger. Je häufiger bei Spielen des Vereins der Neonazi-Mob im gegnerischen Block auffällig wird, umso mehr suchen manche hinter vorgehaltener Hand die Schuld für den Neonazismus im sächsischen Fußball bei den Leidtragenden selbst. Vielleicht auch um von eigenen Problemen abzulenken.

Ein brandaktuelles Beispiel liefert der unter anderem wohl auch von Thomas Gerlach verantwortete Blog der„Lucka Supporters“ – einer für die SG Leipzig Leutzsch schwärmenden Fangruppe. Nach eigenen Angaben haben die Betreiber SGLL-Vorstand Jamal Engel interviewt und zitieren ihn mit folgenden Worten*:

„Ich denke, dass auch die Ereignisse vom letzten Wochenende in Borna zeigen, dass die Probleme nicht in unserem Verein liegen, sondern Roter Stern die Probleme in den Fußballstadien durch seine politische Ausrichtung provoziert und auch zukünftig immer wieder anziehen wird. Dies schadet dem Fußball und kann auch nicht im Sinne des Sportes sein.“

Jamal Engel als Trainer beim FC Sachsen Leipzig. (Foto: Norman Rembarz)

Da ist man erstmal baff, nicht? Sollte die Engel’sche Logik tatsächlich stimmen, ist jegliches aufrechtes Engagement in dieser Welt hinfällig, kontraproduktiv, ja sogar gefährlich. Denn es „provoziert“ erst die Existenz des Übels, das es abzuschaffen versucht. Sollte Jamal Engel Recht haben, gebe es ohne die Roten Sterne gar keine Neonazis auf den Rängen in Leipzig und Umgebung. Sollte Jamal Engel Recht haben, dann bräuchte sich der Connewitzer Verein einfach nur aufzulösen, um den Fußball hier für alle Zeit vom braunen Sumpf zu befreien. Sollte Jamal Engel Recht haben, würde wohl jedes Vereinsmitglied beim Roten Stern diesen Preis ohne mit der Wimper zu zucken bezahlen – damit man in Borna, Brandis, Leipzig-Leutzsch und Co. künftig ohne homophobe, sexistische, antisemitische oder rassistische Beleidigungen aufspielen kann.

Doch Jamal Engel hat eben nicht Recht. Ganz im Gegenteil. Und es braucht wahrscheinlich noch Hunderte Clubs wie Roter Stern Leipzig mehr in dieser Stadt, damit er das versteht.

 

*Nachtrag: Ich hätte Jamal Engel gern gefragt, ob er das wirklich so meint, allerdings verweigert die SGLL seit längerem schon jede Kommunikation mit LVZ-Online. 

97 Gedanken zu “Reine Provokation

  1. Franz Grun

    Was J. Engel meint ist doch das die Politik nichts im Stadion zu suchen hat,und das ist auch gut so. Bei RSL ist doch schon der Name allein Politik,und das provoziert eben ein gewisses Klientel!

  2. ybacu

    ist doch klar:
    Die Frauen waren auch schon immer dran schuld das sie vergewaltigt worden, was haben sie auch Roecke an….

  3. aaaaja

    hat sich herr puppe denn nur einmal gedanken darüber gemacht warum diese braunen horden immer wieder bei den roten sternen auftauchen? warum nennt man sich nicht einfach in den fc connewitz um? aber nein „roter stern“ polarisiert ja so schön. wo ist das problem einfach mal diesen politmüll außen vor zu lassen. sie würden staunen welch friedliches miteinander auf einmal möglich wäre.

    “ Ganz im Gegenteil. Und es braucht wahrscheinlich noch Hunderte Clubs wie Roter Stern Leipzig mehr in dieser Stadt, damit er das versteht.“

    das sind die wahren geistigen brandstifter denen es eben nicht um fußball, sondern um politik im stadion geht. aber dies wird ein puppe wohl nie begreifen…

  4. Leutzscher_88

    Politikhat nix im Stadion zu suchen… Und erst recht keine extreme. Egal ob links oder rechts…. Gebe es RSL nicht so gebe es auch die Anti-Gesänge der Gegner nicht. Das wollte er damit sagen. Aber die LVZ war ja schon immer schwer von Begriff. Das damit nicht der Rechtsradikalismus bekämpft ist ist doch klar! Laut LVZ soll ja jetzt anscheind sich jeder Verein in Deutschland einen Roten Stern ins Wappen machen…. Um mobil gegen rechts zu machen.

  5. Stefan

    Lieber Herr Puppe,

    ist es nicht so, das Politik und Sport generell nicht zusammenkommen sollten? Und ist es nicht auch so, dass nahezu jeder Verein dies versucht bis auf RSL? Klar, die meissten sagen „nur“ nein zum rechten Rand, weil ein Nein zum Linken schon fast eine braune Latenz unterstützt.
    Herr Puppe, der RSL ist ein Verein der sich mehr um den Kampf gegen Rechts organisiert (Ebert Stiftung etc.) als um den Fußball. Ich weiss nicht, was so falsch an der Aussage Engels ist.
    Dass es nicht gut ist, das Nazis auf die RSL Kampagnen anspringen ist klar, aber irgendwo doch auch klar.

    Die Thematik als solches wird aktuell völlig falsch angegangen. Manhat ein Problem (Antifans bei RSL) und sucht einen Schuldigen. Schade, dass Sie dazu beitragen, dass Sport politisiert wird. Gemäßigter Sport mit der Tendenz zum Torerfolg… das wäre es doch mal.

    Herzlichst,
    SG

  6. Steve

    Ganz ganz schlimm was da abgeht. Zu 3 der 4 abgegebennen Kommentare brauch ich wohl nix weiter zu sagen. Guter Artikel.

  7. Atscher

    Guten Tag Herr Puppe
    Warum wohl möchte die SG-LL nichts mit Ihnen zu tun haben? Kann es an Ihrer einseitigen “ Berichterstattung“ liegen?
    Herr Engel hat doch Recht und dies in allen Fragen und „Vorwürfen“ von Ihrer Seite(und nicht nur von Ihnen).
    Komisch auch warum der Fanblock der SG-LL auf der Ecke am Dammsitz sein soll? Sie müssten doch wissen wo der Fanblock ist,da Sie ja jahrelang in Leutzsch als “ Fan“ zugegen waren.
    Wenn ich ganz erlich zu mir bin, möchte ich mich auch nicht mit Ihnen und den Leuten von RSL unterhalten bzw. diskutieren. Da kommt nichts raus und es wird alles nur einseitig „beleuchtet“.
    Schönen Tag noch.

  8. LE_East

    Also es ist ja schon erstaunlich, was hier geschrieben wird… Rechtsradikale Ansichten sind in den Clubs SGLL und Lok ja nun nichts ungewöhnliches und vorallem nix neues. Dafür anderen Vereinen die Schuld zu geben, ist einfach nur lächerlich und dabei spielt es auch keien Rolle, welchen Namen sie tragen. Vielmehr ist es das Problem der benannten Clubs, welche einfach nicht in der Lage sind, sich vom rechten Rand deutlich zu distanzieren und entsprechende Erscheinungen auf ihren Plätzen zu unterbinden. Aber wahrscheinlich, gäbe es dann kaum noch zahlende Fan´s denn der „normale“ Bürger in dieser Stadt hat sich schon lange von diesem dauerhaften unterklassischen Zonen-Fußball abgewendet.

    Es bleibt bei dem was Altkanzler Schröder sagte, als Häuser brannten: Es bedarf des Aufstandes der Anständigen und jeder der hier rechtsradikale Tendenzen entschuldigt sollte sich mal gründlich mit der deutschen Geschichte beschäftigen, einschl. Trainer, Spieler und Unpartaiische! Weggeschaut haben die meisten der Deutschen schon einmal……

  9. Ralph

    Also das macht mich jetzt schon etwas betroffen. Die armen Linksradikalen tun mir ja so leid. Da kann ich es auch verstehen wenn man dann und wann ein bissel Randale macht und ein paar Autos anzündet.

  10. Habe ich

    Ach, die Kommentare hier sind doch super! Zumindest für den Staatsschutz, dem machen es die braunen Kameraden mal wieder wunderbar einfach und nennen sich z.B. „Leutzscher_88“ – ist sicher das Geburtsjahr, oder?

  11. horst

    wunder mich zwar, was mit der LVZ los ist, dass so ein artikel hier erscheinen darf, aber echt super!

    ja mensch, politik und fußball… den RSL als reaktion auf die schon immer für politische und in sachsen eben häufig für rechte aussagen genutzte fußballtribüne zu sehen fällt den kommentatoren hier wohl nicht ein, was? mal was von gegengewicht gehört oder schon wieder aktion und reaktion verwechselt!?

    ein hakenkreuz, welches auf der tribüne von fans „aufgeführt“ wird. den gegner als juden zu beschimpfen (sic!) und einen zug nach ausschwitz zu fordern kam vor dem RSL vor und kommt weiterhin auch in spielen vor in denen es nicht gegen den RSL geht. nur ist dort die medienreaktion halt nicht so gegeben, da der sächsische fußball halt einfach nichts zu bieten hat. insofern ist der RSL einfach das unangenehme salz in der wunde der menschen, die ob rechter parolen im stadion gerne wegschauen um ungestört fußball gucken zu können oder eben sogar mitgrölen. war ja auch alles nicht so schlimm… LOKs rechte Fangesinnung wurde als Folklore ausgegeben. Hauptsche der Loddar kommt mal zum Spiel vorbei.

    dumm nur, dass es mit dem RSL nun ein projekt gibt, welches nach und nach den fokus auf rechte parolen in den stadien lenkt. war doch alles so schön, als darüber keine zeitung empört berichtet hat und eine direkte verbindung von rechtsradikalismus und fußball in den medien nur auszumachen war, wenn man die fotos einer LOK-tribüne mit denen von leipziger nazidemos verglichen hat…

    huch… gab es da also schon vor dem RSL eine verbindung!? das wäre ja ungeheuerlich im schönen sachsen! nee nee, da muss wer anderes dran schuld sein…

    und um es frei nach zvi rex zu sagen: die rechten werden dem roten stern den rechtsradikalismus nie verzeihen…

    huch… merkt ihr was!?

  12. 123

    Nur komisch das die rechten Horden immer nur bei Spielen gegen den roten Stern auffallen. Bei 99% aller anderen Fussballspiele gehts nur um Fussball. Das der roter Stern damit nur den Hass der Fussballfans Leipzigweit auf sich zieht und damit eventuell den Nazis sogar noch zulauf beschert, ist ihnen wohl noch nicht aufgefallen. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt, denn womit sollte man denn sonst sein Leben füllen wenns keine Gegner mehr für den Straßenkampf gibt.

  13. HB

    Hallo Herr Puppe,

    leider ist es so, dass fast jeder der nicht rot-kommunistisch ist von den RSL Anhängern als rechts und sonstwas betrachtet wird. Dieses Klientel ist es doch, welches mit staatsfeindlichen Sprüchen umhergeistert und am besten das ganze Land in Anarchie stürzen oder ganz auflösen wollen.
    (wie hiess dieser Anwalt noch gleich, dieser Grüne Rotstern Fan ? er sagte selbst dass „pro deutsche“ Bekundungen ein Skandal sind. Wo leben wir denn ?)

    Toleranz und roter Stern hat in meinen Augen sehr wenig miteinander zu tun.

    Zu „Roter Stern“ fällt mir nur ein: Stalin,Terrorismus, Enteignung, Verbrechen, Demagogie, Fundamentalismus, Fanatismus, und auf unterer einfacher Ebene vorrangig Neid auf alle die etwas erreicht haben usw..
    Zum Te*fel mit so einem Fussballverein.

    ..
    Kommen sie eigentlich selbst aus dieser Ecke, oder haben zu viele private Kontakte dahin ? Sonst würde man nicht leichtgläubig diese Schönfärberei von -in meinen Augen- Extremisten ständig verbreiten.

    Evtl sollte sich dieser Verin, wenn es ihm angeblich um „Toleranz“ (schöne maskerade) usw. gehen würde ein anders Symbol und Namen zulegen, aber bestimmt keinen roten Stern.

    Es gibt sicher linke Theoretiker, die man bewundern kann, v.a. im Idealfall, aber dieser Haufen der sich dort zusammenbraut, hat damit garantiert nix zu tun.

    Denken Sie mal drüber nach.

    Und der RSL sollte sich auch mal fragen was diese „anti-deutsche“ einstellung bringt.
    Genau das, und linke Ausschreitungen (immer begleitet von sachbeschädigungen aus o.g. Gründen) bringen die Leute dazu, statt politisch in der Mitte zu stehen, auf die rechte Seite zu wechseln.

    Wer Patriotismus = böse setzt, der hat in meinen Augen sowieso nicht mehr alle…. , aber genau das wollen diese linken Demagogen.

    PS:
    Die haltung der SGLL zur Presse – spezieller darf man es ja nicht sagen – wundert mich aufgrund der einseitigen Berichtterstattung nicht im Geringsten.

    unabhängug,überparteilich, was war das noch gleich ?

  14. Leutzscher

    Nennt mir mal den Unterschied zwischen vermummten Linksradikalen im RSL Block und den Glatzköpfen im Bornaer Block?? Ich sage es euch Da gibt es keinen.
    Hört auf solchen Müll in der LVZ ab zu lassen sonst ist mein Abo weg Grüsse Matze

  15. Bin empört

    Guten Tag Herr Puppe,

    es wird ja immer schlimmer was und vor allem WIE sie berichten. Es ist unverschämt, dass so ein „Journalist“ für Leipzig´s älteste Tageszeitung schreiben darf.
    Warum bewerben Sie sich nicht lieber bei der „Jungen Welt“ oder dem „Neuen Deutschland“, die „Gamma“ käme evtl auch noch in Frage…..

    Ich möchte alle unpolitischen und neutralen Leser hier bitten, wie ich, schnellstes sich bei der Leipziger Volkszeitung, über diese Art von Journalismus zu beschweren.

    Es ist schon eigenartig über was Herr Puppe so alles schreibt. Immer schön eine Anti-Kampagne gegen alles starten, was nicht in sein politisches Bild passt.

    Warum berichtet der Her nicht einmal von der Auswärtsfahrt junger Leute nach Görlitz. Da wurden Busse zerstört und linksradikale Gesänge von sich gegeben. Aber DAS ist ja nicht so wichtig oder besser gesagt MUSS verschwiegen werden, denn es waren ja SEINE Leute.

  16. Falsche Zeitung?

    Hallo.

    Ich war immer der Ansicht, die LVZ sei einfach eine schlechte Zeitung. Nun denke ich, dass sie es ist weil es sich ihre Leser so wünschen, wenn ich von den Kommentaren hier ausgehe. Huhn, Ei, was war zuerst?

    In einem haben die geistigen Niveaukeulen hier aber wohl leider recht: Herr Puppe scheint wirklich bei der falschen Zeitung zu sein.
    Der letzte Mohikaner?

    Danke für diesen Blogeintrag, es tut derzeit sehr gut ab und an das Gefühl zu haben nicht gegen Wände zu reden/rennen.

  17. system

    So ein Schwachsinn!

    Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass der Rote Stern mit seinen Fans provoziert. Das Deutschland- und Lokschals vor den Augen der rsl-verantwortlichen verbrannt werden. Das interessiert keinen. Wenn sich diese dann aber beleidigt fühlen, ist das Gejammer groß.

  18. Bornaer

    Der Linke „Harz4 Block“ gegen den Rechten „Harz4 Mob“… toll! Weiter so … RSL sind immer die guten, warum die nur vermummt zu Spiel anreisen , ist doch so kalt gewesen-sagte ich meiner kleinen Tochter. Achso … in Borna sind alle Nazis. RSL ist Vorbild!

  19. Thomas Gerlach

    Lieber Herr Puppe,

    Sie sollten der Allgemeinheit wenigstens auch mitteilen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr aktiv in pol. Gruppen eingebunden bin und mich aus diesen zurückgezogen habe. (Als seriöser Journalist kann man das problemlos herausbekommen. Allein schon wenn man den Beitrag auf Wikipedia wirklich liest!)

    Man könnte nämlich sonst den Eindruck gewinnen, Sie wollen mich dafür nutzen, um Ihr hassverzerrtes Bild gegen die SG leipzig Leutzsch durch den Verweis auf mich dahingehend zu verstärken, dass sie mich versuchen so darzustellen, dass ich den Verein für irgendwelche pol. Aggitation mißbrauchen würde.

    Fragen Sie doch einfach nach! Sie beschweren sich selbst, dass man mit Ihnen nicht redet, Sie aber reden selbst viel lieber ÜBER Menschen als MIT Menschen zu reden.

    Es grüßt freundlich

    Thomas Gerlach

  20. dosta

    Ein toller Artikel, insbesondere für LVZ-Verhältnisse. Danke!

    Anfügen könnte man noch einen Treppenwitz: Jamal Engel hat selbst mal beim RSL gespielt. Diese Station lässt er im Interview gekonnt aus.

    Zu Herrn Gerlach: Binde uns bitte keinen Bären auf. Du bist niemals „ausgestiegen“ und hast dich mit keinem Wort von deinen politischen Ansichten und Aktivitäten (oder denen deiner „Kameraden“, mit denen du z.B. noch bei „Facebook“ befreundet bist) distanziert. Das von dir begründete „Freie Netz Altenburg“ gibt es immer noch, und man hat bisher auch nicht vernommen, dass die von dir angeleitete Kameradschaft „Nationale Sozialisten Altenburger Land“ aufgelöst worden wäre. Jeder, der es wissen will, weiß, dass dein „Rückzug“ von der Politik keine politischen Gründe hat.

  21. sic

    @Bin empört: Das klingt ja nahezu so, als würden sie es gut finden, sich als unpolitisch und neutralen Leser zu betrachten. Meiner Meinung nach machen sich leider immer weniger Menschen ernsthaft Gedanken über Politik. Ein Armutszeugnis. Auch für sie. Danke.

    Ein immer noch gern gemachter Fehler ist es, jegliche Form von „Extremismus“ gleichzusetzen. Dieses elende schwarz – weiß Denken macht mich mittlerweile eher traurig als sauer. Seid ihr denn nicht in der Lage der „alles-so schön-einfach“ Denkweise mal ein Stückweit zu entsagen. „Links“ sein heißt nicht automatisch Autos anbrennen und den Kommunismus zurückfordern. Dies kann in seinen Schattierungen auch bedeuten, sich gegen Sexismus, Homophobie, Antisemitismus usw. auszusprechen. Was daran verkehrt ist, soll mir doch bitte mal einer erklären. Die andere, ebenso alberne Forderung nach einer Trennung von Fußball und Politik ist doch absurd. Wer regt sich denn über die Nazis im Stadion auf und versucht denen zu erklären, dass man keine Politik im Stadion wolle. Keiner. Wer oder was rechtfertigt diesen Sonderstatus des Fußballs? Könnte man ja uch sagen, „Politik weg vom Arbeitsplatz“ oder „Politik raus aus dem Wohnzimmer“. Denkt ihr auch manchmal darüber nach was ihr denkt?

  22. Bin nun noch mehr empört

    Hallo Herr Gerlach,

    dankeschön für Ihre „Richtigstellung“. Denn auch wir sind fest davon aus gegangen, dass sie aktiv in der radikalen rechten Szene agitieren.
    So zumindest schlussfolgerten wir aus den Bericht von Herrn Matthias Puppe.
    Wenn es wirklich so ist, wie Sie schreiben, dann grenzt es ja schon an Rufmord was Herr Puppe hier über Sie schreibt.

  23. Daniel

    Ach wie wunderbar. Neonazi Gerlach ist plötzlich ganz unpolitisch, weil er seit ein paar Jahren keine Demos mehr angemeldet hat und rechte Sprüche, „U-Bahn nach Auschwitz“-Gesänge und Affengekreische beim Ballkontakt von dunkelhäutigen Spielern hat es bei den Leipziger Traditionsvereinen nie gegeben. So macht sich eben jeder seine eigene Welt.

  24. Thomas

    Sehr geehrter Herr Puppe,
    mit Ihren ohne seriös recherchierten Veröffentlichungen,Ihren Halbwahrheiten und nur das Schreiben,was in Ihr Weltbild passt,machen sie sich wahrlich keine Freunde.Ich war immer der Annahme,daß Journalismus seriös zu sein hat und eventuell auch vermittelnd zwischen Konfliktparteien auftreten sollte.
    Doch sie entfachen schon seit Monaten eine Kampagne gegen die SGL und merken in Ihren Hass nicht mal,daß der von Ihnen abgegebene Schuß nach hinten los geht.Immer mehr Menschen erkennen die von Ihnen geschriebenen Worte als nicht neutral und fragen sich:Wie ist der Mensch eigentlich Journalist bei einer eigentlich renommierten Zeitung geworden?Vielleicht sollten sie mal über einen Berufswechsel nachdenken-für mich sind Sie schon lange nicht mehr tragbar.Und das erkennen Gott sei Dank immer mehr Bürger.
    In diesem Sinne ein schönes Wochenende(mit Fußball-ohne politische Agitation!)Sport frei.
    Gruß Thomas

  25. Bin nun noch mehr empört

    @ sic

    Ja wir sind unpolitisch. Zumindest was gewisse Dinge betrifft. Da bedeutet aber nicht, dass wir auch ein politische Meinung haben. Diese ist aber weder links noch rechts.

    Dennoch muss ich Sie einmal zitieren, denn Sie schreiben:

    „“Links” sein heißt nicht automatisch Autos anbrennen und den Kommunismus zurückfordern. Dies kann in seinen Schattierungen auch bedeuten, sich gegen Sexismus, Homophobie, Antisemitismus usw. auszusprechen. Was daran verkehrt ist, soll mir doch bitte mal einer erklären.“

    Das ist gut und richtig. Aber lesen Sie auch wofür andere Parteien einstehen? Die CDU, FDP und sogar die NPD haben, wenn wir richtig informiert sind, genau die gleichen Thesen.
    Nur sie setzen ihre Forderungen eben nicht mit Steinen, Straßenschlachten, brennenden Autos, Barrikaden und Molowcoktails durch.

  26. Tom Meier

    Da bin ich erst einmmal baff, Herr Puppe!

    Sollte die Pupp’sche Logik tatsächlich stimmen, ist jegliches aufrechtes Engagement von Demokraten in dieser Welt hinfällig, kontraproduktiv, ja sogar gefährlich.

    Denn es „provoziert“ erst die Existenz des Übels, das es abzuschaffen versucht.
    Kein Demokrat braucht Nationale Sozialisten, oder rotlackierte Nazis!
    Weder in Stadien, in der Gesellschaft, noch sonst irgendwo.

    Sollten Sie Recht haben, gebe es ohne Demokraten gar keine Linksradikalen und Rechtsradikalen auf den Rängen in Leipzig, Umgebung, Deutschland und weltweit.

    Sollten Sie, Herr Puppe
    (oder muß ich Genosse schreiben?) Recht haben, dann bräuchten sich die Demokraten einfach nur dem Diktat der „Roten Sterne“ beugen und müßten den Fußball hier für alle Zeit nicht vom rotbraunen Sumpf reinigen.

    Sollte Matthias Puppe Recht haben, sollte wohl jeder Demokrat diesen Preis ohne mit der Wimper zu zucken bezahlen – damit in Connewitz, Borna, Brandis, Leipzig-Leutzsch und in allen anderen Orten, künftig weiter homophobe, sexistische, stalinistische, kommunistische, maoistische, trotzkistische, anarchistische, mielkistische, antisemitische oder rassistische Beleidigungen zur „Normalität“ des Rassen- und Klassenkampf gehören.

    Doch Matthias Puppe hat eben nicht Recht.
    Ganz im Gegenteil.
    Und es braucht wahrscheinlich noch hunderttausende Demokraten mehr in Deutschland, damit er das versteht.

    Wer gegen Gewalt, Hetze, Provokation, Rechtsbrüche und Demogagie ist, der separiert diese Auswüchse nicht!
    Der nennt alle TÄTER!

    Wer bewegt-couragiert gelten will, der begegnet jedem!!! Extremismus bewegt-couragiert!

    Herr Puppe, Sie sind eine journalistische Zumutung für eine demokratische Zeitung.
    Überprüfen Sie bitte Ihre Befähigung zum Veröffentlichen.

    Herr Hilder sollte dies übrigens ebenfalls tun.

  27. AS

    Schon einmal erlebt wie Migrantenkinder im Leipziger Nachwuchsfußball betitelt werden? Und das regelmäßig!
    Schon mal in der Straßenbahn dem bahnsprechenden Spruch: „Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher!“ gehört? Ach das ist harmlos?
    Oder schon einmal einen Frauenfußballspiel in Leipzig besucht? Und den so sinnreichen Sprüchen gelauscht?
    Dumme, antisemitische und rassistische Sprüche sind auf den Fußballplätzen allgegenwärtig. Egal ob 10, 100 oder 1000 Zuschauer anwesend sind. Die Schwerhörigkeit, ist wohl eine weitere deutsche Volkskrankheit.
    Sport und rassistisch, antisemitische, rechte Parolen sind ein paar Schuhe, die einfach nicht zusammen passen. Deshalb finde ich es gut, dass es Vereine gibt, die dies anprangern, auch wenn man über einige Anhänger und ihrer Methoden tatsächlich geteilter Meinung sein kann. Das sollte sich auch einmal RSL überdenken, denn kriminelle Handlungen seiner Anhänger, sind dem eigenen Anliegen dabei wenig hilfreich.

  28. wo bin ich hier?

    Ich denke nur, dass der LVZ-Schreiberling hier den 7.Oktober hoch leben lassen will!

    ich schließe mich ihm an:
    Prost!

  29. interpreter

    Herr Puppe, Sie schreiben so schön polemisch:
    „Und da diese während des Spiels offenbar mit dem Aufschreiben der zehn, wunderschön herausgespielten Tore für die SG Leipzig Leutzsch vollends ausgelastet waren, gab es offiziell auch gar keine rechtsradikalen und antisemitischen Beleidigungen rings herum.“

    Die Situation die zur Spielunterbrechung in der 2. HZ führte fand an der Ecke Dammsitz / Gästeblock statt. Dort konnte sich aber kein Schiri aufhalten, da die Sterne in der 2. HZ in Richtung des Gästeblocks gespielt haben und dabei selten mal über die Mittellinie kamen 🙂

    Interessant finde ich das der Böllerwurf durch die Sterne so schön unter den Tisch gekehrt wird, dabei sind das Wiederholungstäter die auch schon einen Spielabbruch provoziert haben. Wahrscheinlich ist dann die Argumentation, das das Feuerwerk zur Selbstverteidigung benötigt wird, weil ja Nazis erwartet werden blabla…

    PS: mir sind alle Leutzscher und Sterne eigentlich völlig egal, aber dieses tendenziöse Geblubber geht einem nur noch auf den Sack.

  30. LE_East

    @ Leutzscher: 60 Mio Kriegstote, Holocaust, ein halb zerstörtes Europa, 40 Jahre zwei deutsche Staaten… Nun unterschied genug?????

    Nun, jeden der es hier für entschuldbar hält und rechte Gesinnung für weniger schlimm hält dem empfehle ich einen Besuch in Yad Vashem.
    Linker Terror ist genau so zu verurteilen wie rechter Terror. Jedoch das genau das auf „Ost“-Deutschen/Sächsischen-Fußballplätzen gedultet wird, was hier wunderbar beschrieben wird ist ein gesellschaftlicher Skandal und wenn jemand hier den Finger in die Wunde legt und das Versagen des Sächs. Fußballverbandes und aller anderen Verantwortlichen aufzeigt, dann wird es eigentlich mal Zeit. Das was hier auf Fußballplätzen abgeht, sollte jedem Demokraten die Zornesröte ins Gesicht treiben. Und das der rechte Mop nicht nur durch RSL verursacht wird, zeigen genügend andere Spiele und Ereignisse….

  31. Stefan

    @Leipzig_Ost: genau aus Deiner Argumentation, ja sogar Sichtweise heraus sollte vielen Lesern auffallen, dass es gefährlich ist Sport und Politik miteinander zu vermischen.

    Solche BlogPosts bringen weder der gemäßigten Linken noch dem Sport etwas. Eigentlich bringt es eher den rechten mehr zulauf, weil es fast schon Werbung dafür ist, ein Spiel des RSL zu begleiten.

  32. Interessierter

    Ich danke dem Autor und LVZ-Online für ihre Courage, solche Beiträge zu schreiben und zu veröffentlichen.

    Soweit ich lesen kann, handelt es sich hier um einen Blog, also eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch, in dem meist eine Person Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. Der Text ist also ein Meinungsbeitrag und als Meinung sollte sein Inhalt auch gesehen werden. Dass der Autor darin schreibt, was in sein Weltbild passt, ist somit logisch. Der Text muss nicht ausgewogen sein, ein Kommentar in der Zeitung ist es in der Regel auch nicht.

    Wer in diesem Zusammenhang über den Linksextremismus wettert, zu dem es natürlich genug zu wettern gibt, hat das Thema des Textes nicht verstanden. Es gibt hier um Rechtsextremismus im Fußball. Und das Gegenteil von Rechtsextremismus ist nicht Linksextremismus, sondern Demokratie. Mit dem Linksextremismus verhält es sich genauso. Linksextremismus ist natürlich ebenfalls ein Problem. Aber nur weil das so ist, heißt das nicht, dass Rechtsextremismus dadurch weniger ein Problem ist. Das Relativeren im Sinne von „die sind aber auch schlimm“ ist eine gerne angewandte Methode, um sich mit dem Thema dieses Beitrags nicht auseinandersetzen zu müssen.

    Wie richtig gesagt wurde, ist das Vorhandensein des Vereins RSL nicht der Grund dafür, dass es das Problem Rechtsextremismus im Fußball gibt. Umgekehrt macht es für mich da schon mehr Sinn, dass sich ein politisch links verorteter Verein erst als Folge von rechtsextremen Tendenzen im sächsischen Fußball gegründet hat. Dass sich ein Verein klar politisch positioniert, muss man sicher nicht gut finden. Dennoch wäre die strikte Trennung von Politik und Fußball auch ohne den RSL eine Illusion.

    Zu Engels Zitat:
    Er hat recht damit, dass RSL „die Probleme in den Fußballstadien durch seine politische Ausrichtung provoziert und auch zukünftig immer wieder anziehen wird“ und ja, dies schadet auch dem Fußball und ist nicht im Sinne des Sports. Womit er jedoch falsch liegt, ist die Erkenntnis, dass die Probleme nicht in seinem Verein liegen. Ersteres hat mit letzterem nichts zu tun. Würde der Verein SG LL selbst gegen Rechtsextremismus vorgehen und hätten alle anderen Vereine, in denen es ähnliche Probleme gibt, ebenso gehandelt, dann gäbe es vielleicht gar keinen RSL. Da kommen wir wieder zur Ei-Huhn-Frage.

    Auf einzelne Kommentare wollte ich eigentlich nicht eingehen, aber bei der Steilvorlage hier:

    @Bin nun noch mehr empört

    Soso, die NPD setzt sich also auch gegen „Sexismus, Homophobie, Antisemitismus“ ein. Na das können Sie ja gerne mal mit den Kameraden diskutieren.

  33. grün weißer

    Interessierer!

    Einzigster Bewies war ein Foto und ein zweifelhaftes Video welches im Tonband bestimmt schon vor dem Spiel in dem Schubladen lag. Nach dem Spiel ging dann alles schnell. Aus 5-10 „SGer“ wuren alle gemacht … was RSL macht wurde vergessen. Warum hatte jeder 2. RSL’er ne Sturmmaske auf oder Kapuze, warum nen Böller, warum erst die Eskalation als die BallSg’er (Duplos) mit Sportfreudn Norman Lee Gandaa eintrafen.

    Das Video übrigens besteht zu 95% aus Bildern mit einem „Soundtrack“ der sich dem Spiel eindeutig nicht zuordnen lässt!
    Sonst wird im Fussball jeder antisemitische Spruch dokumentiert und bestraft (bei Halle, Jena, erfurt , dyanamo) ! Warum haben Polizei, Schiri, Vorstand etc. nicht gesehen und gehört ….nur der arme RSL (der Braune im roten Schafspelz)

    Zitat eines ital. Schriftstelles in ungefär „Der neu Faschist nennt sich nicht Faschist … er wird sich Antifaschist nennen“ Mich kotzen diese Extremisten an die inder Kindheit wohl nur verwackelt wurden!

  34. #PHAN#

    Ich war in Borna und kann nur sagen, dass die Rechten, die dort ihr Unheil trieben, bisher nie bei den vergangenen Spielen gesehen wurden. Und ich habe schon viele Spiele gesehen. Nur weil RSL da war, sind die vermutlich aus ihrer Ecke gekommen und wollten Krawall machen. Nur Schade, dass das immer direkt auf den jeweiligen Verein gemünzt wird, wo diese Leute mal auftauchen.

  35. Linker SGLL Fan

    Nach #PHAN#´s Kommentar hab ich grad irgendwie ein Dèjá-vu…

    Aber nein… das kann nicht sein…

  36. ich

    Ich werde mein Abo bei der LVZ kündigen….es sei dem man bemüht sich darum, dass Artikel der Neutralität zuzuordnen sind.

  37. selber ich

    @ Vorredner

    Wo ist denn dieser Artikel nicht von Menschenverstand und Neutralität geprägt. Nur weil Missstände angeprangert werden willst Du das Abo künidgen …. Bist wirklich arm dran !

  38. Du nicht!

    @selber ich: Nicht Missstände, sondern ein Verein und zwei Personen werden in diesem Blogpost angeprangert.

  39. Krümelkacker

    @selber ich: Nicht ein Verein und 2 Personen, sondern in Mißstände in einem Verein vorangetrieben von 2 Personen werden im Artikel angeprangert

  40. Hannes W.

    @#PHAN#

    „Nur Schade, dass das immer direkt auf den jeweiligen Verein gemünzt wird, wo diese Leute mal auftauchen.“

    Das sehe ich nicht so. Zitat aus dem LVZ Bericht:

    „Adam Bednarsky, Geschäftsführer des RSL, bezeichnete die Bornaer Anhänger am vergangenen Sonnabend als sehr agrressiv. „Das war klassisches rechtes Klientel“, sagte er. Bednarsky glaubt aber nicht, dass diese Besucher treue Fans des Bornaer SV sind, sondern nur an diesem Tag im Stadion waren, um gegen den RSL Stimmung zu machen. Einige Rufe hätten die RSL-Verantwortlichen ausgemacht. Sie seien bereits vor dem Polizeieinsatz zu hören gewesen und nicht erst in der Schlussphase des Spiels.

    Auf die Verantwortlichen des Bornaer SV ist Bednarsky gar nicht sauer. Ihnen könne er nichts vorwerfen und gratulierte zum Sieg, der mit 4:1 seiner Meinung nach etwas zu hoch ausfiel. Richtig unzufrieden ist er mit der Polizei.“

    Ich glaube auf den jeweiligen Verein fällt das nicht unbedingt zurück, außer man will mal wieder nichts gesehen und gehört haben (siehe Hr. Deuse, Brandis).

    Übrigens:
    @Hr. Gerlach: Ich glaube ja gern an das Gute im Menschen aber wenn im Verfassungsschutzbericht Thüringens (2010) steht, dass Sie Ihre Aktivitäten bei den Nationalen Sozialisten Altenburger Land zurückgenommen haben, heißt das für mich nicht, dass Sie diese eingestellt haben. Aber überzeugen Sie uns bitte vom Gegenteil.

    Danke Hr. Puppe für diesen Beitrag. Wenn man manche Kommentare hier liest könnte man die Hoffnung aufgeben, dass solche Texte etwas bewirken…

    MfG
    Hannes W.

  41. Soccerboy

    Und ich habe auch ein Dèjá-vu, nähmlich ein solches, indem Personen, die nicht (und wahrscheinlich auch noch nie)da waren, jenen Leuten die vor Ort waren, vorschreiben wollen, wie es gefälligst gewesen zu sein hat.
    Als regelmäßiger Stammzuschauer kenne ich die Leute, die regelmäßig zum BSV gehen(sind schließlich nur 100-200). Von den Anwesenden Rechten gehörte kein Einziger dazu, zumal (wenn man diversen Blogeinträgen trauen darf)ein Großteil aus Geithain stammen soll. Aber das interessiert manchen ja auch nicht, denn „Aber nein… das kann nicht sein…“-gelle

  42. Linker SGLL Fan

    Soccerboy: War meine Rede! Sarkastisch dargestellt… weisste… ach egal. Genau so lief es bei uns auch. RSL kommt und bringt Gesocks mit… nun sind wir rechts. Obendrein ist unser Logo ja auch „rechts offen“…

  43. Puppenspieler

    Da scheint einer aber große Angst um sein Spielzeug BSG Chemie zu haben.
    Anders kann ich mir seine ständige Hetze gegen die SGLL nicht erklären.

  44. Frettchen Pegau

    T.G, T.G. immer wieder fällt der Name T.G. Es ist schon sehr wundersam, dass dieser Akitivist der neuen SG-Szene nicht schon zu FC Sachsen Zeiten so permanent in Erscheinung getreten ist. Wer hier glaub da steck nur der Sinn nach Fußball dahinter, rennt mit Schwester und Vati links und rechts der Hand in Stadion.
    Ich bin gespannt wann der Regen die Kreide vom weiß gepuderten „Pfötchen“ spült.

    Habe fertig!

  45. empört

    Merkt Ihr etwas ? Wir schweifen vom Thema ab. Fakt ist doch, dass die Leipziger Volkszeitung eine politisch neutrale Zeitung ist. Was Herr Puppe in der online Ausgabe immer wieder macht, ist SEINE politischen Interessen, zumindest zu versuchen, an den Leser zu bringen.
    Vor 2 Jahrzehnten hätte er dafür sicher noch die „Franz-Mehring-Ehrennadel“ dafür erhalten.
    Heute aber leben wir Gott – bzw. der friedlichen Revolution in unserer Stadt – sei Dank in einem demokratischen Rechtsstaat. Daran muss sich auch unser jungen Fahrrad- und Paddelbootfahrender „Jounalist“ so langsam einmal gewöhnen.
    Oder – ja oder er sucht sich nen anderen Job. Dann natürlich, wäre uns allen sehr geholfen und wir könnten wieder in Ruhe die LVZ kaufen, ohne dabei denken zu müssen, dass man mit dem Kauf dieser Zeitung, diesen Mann mit finanziert.

  46. sure, not

    Hallo Herr Puppe, hoch geehrte „Leutzscher“,

    einen Artikel über die Vorkommnisse rund um den Roten Stern zu schreiben ist schwierig zumal in einer solchen Kürze.
    Was ich nicht nachvollziehen kann ist warum man dann aber wider besseren Wissens einen Blog daraus macht- man hatte doch bereits Erfahrung mit den Reaktionen auf derlei Schlagzeilen.
    Auch ist es völlig sinnlos gegen Leute anzuschreiben die sich über eine Provokation seitens RSL aufregen und dies als Rechtfertigung oder in der verharmlosenden Form als „Entschuldigung“ für Rechtsradikales Klientel und Gedankengut auf den eigenen Tribünen hernehmen.
    Was man denen einzig ERKLÄREN müsste ist dass
    EXAKT DIESE PROVOKATION SINN UND ZWECK DES ROTEN STERNS LEIPZIG IST. Das ist kein unerwünschter Nebeneffekt- Und daran ist überhaupt nichts verwerflich- im Gegenteil das ist soger AUSZEICHNUNGSWÜRDIG !
    Rechtsradikalismus ist kein Affekt gegen Antifaschismus, NEIN SOLCHE BEREITS IN DER GESELLSCHAFT BESTEHENDEN TENDENZEN WERDEN DURCH EINEN VEREIN WIE DEN RSL ERST SICHTBAR GEMACHT. Erzähl mir niemand dass die betroffenen Personen das nicht mehr oder minder bewußt wittern und sich deswegen von den Connewitzern betroht fühlen.

  47. Mukkefukk

    Herr Engel, seines Zeichens SGLL – Vorstand, gibt ein Interview. An sich nicht schlimm, wäre da nicht die Tatsache das er es einem bundesweit bekannten Rechtsextremen T. Gerlach gibt und dieser es in seinem Internet – Blog veröffentlicht.
    Nur zur Information. T. Gerlach ist führendes Mitglied der sogenannten „Freien Kräfte“ (gewaltbereite Neonazis) und gibt sich derzeit bieder, um politischen Einfluß auf Fans der SGLL nehmen zu können. Gerade bei den wenigen jungen Anhängern. Nebenbei wird der Konflikt zwischen der BSG Chemie und der SGLL absichtlich und provokativ von Seiten T. Gerlachs befeuert.

  48. matze

    @sure, not danke juter Text!
    Im übrigen bei LOK gibs auch keine Rechte haben mir welche gesagt die immer dort sind ^^ sowas doofes aber auch ich könnte schwören das sie sich geringfügig irren! Aber Lügen haben kurze Beine 😉
    und antifaschistisch ist nicht gleich antidemokratisch nur mal so als tipp^^ Ihr habt echt null Plan wie nett Connewitzer generell sind wir lassen uns aber nicht alles gefallen v.a. nicht von dem braunen Terror und nein wir vergessen eure Angriffe auf unser Viertel und Einwohner nicht! Niemals!

  49. N. Menz

    Hallo, Sport egal welcher sollte frei von Diskriminierung, Rassismus, Sexismus sein. Ist er aber nicht. Somit ist Sport und vor allem Fußball immer politisch! Und das liegt nicht am Roten Stern und deren Fans, die ja immer vermummt Autos und Mülltonnen anzünden.

    Nein das liegt am Fremdenhass, unreflektierten, intoleranten, gewaltbereiten Verhalten von Menschen und Personen die sich gerne oder tendenziell zur rechten Sezene dazugehörig fühlen, sind.

    Also beim FCS gab es ja Shirts wie „Fußball bleibt Homofrei“ oder andere geistig sinnleere Ergüsse. Bei Lok Leipzig musste man einer gewissen rechten Grundstimmung „recht“ geben um sich als „Loki“ auführen zu dürfen.

    Ich kenne Herrn Puppe nicht, muss Ihm Respekt und Hochachtung für diese zutreffende Beschreibung über den Leipziger Fußball geben.

    Jeder gesunde und vernünftige Menschenverstand sagt zu rechter Gewalt nein. Nein, zu Faschismus und Rassismus! Auch wenn man politisch nicht Links ist. Auch als konservativ, liberal oder Patriot sollte man das nicht gut finden können.

    Wie schon einmal beschrieben im dritten Reich wurde fast jeder von jeden denunziert und erschossen, die, die hier am lautesten schreien sind diejenigen die Gewalt, Hass und kaputte Ideologien verharmlosen und verherrlichen, und wären aller Wahrscheinlichkeit selbst davon betroffen. Im dritten Reich galt keine eigene Meinung.

    Und jeder, den das Straußsyndrom packt mach sich mitschuldig. Wo wir beim Thema Kollektivschuld wären.

    Wer den RSL dafür verantwortlich macht, dass ein paar Idioten und Rassisten, Faschisten andauernd es in die Medienlandschaft schaffen, sollte mal darüber nachdenken das Der RSL ein Statement ist und es gesellschaftlich als ersten trifft, da der RSL in der Öffentlichkeit steht und somit für jeden Pups und Hansel angreifbar ist, da ja auch Fußball dort gespielt wird und zusammen mit linker Politik Hand in Hand geht.

    Wäre es eine Gruppe von Personen die Musik machen würde es nicht so viele treffen, da keiner etwas von dem hier existierenden Faschismus bis auf Wahlen und Lok Leipzig und den Demos mitbekommt, dass auch IN dieser Stadt es genügend Menschen gibt, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Die Spiele sind ein Indikator und Indiz dessen.

  50. marioto

    so, politik hat in den stadien nix zu suchen?,….. meint der leutzscher88. na dann mach mal. glaube es wären dir einige dankbar. gibts auch in ösiland, die das meinen, die linken raus und die politik ist aus den stadien. tztztztz,…. vollkoffer,…….. noch ne frage an den herrn mit der 88: weist de was politik ist? greetz aus den alpen!

  51. desire2

    Es wäre wohl mal an der zeit einigen leuten hier zu erklären was ein blog eigentlich ist.
    Der funktioniert nur mit der eigenen ansicht und spiegelt in keinster weise neutralen journalismus wieder. Es gibt auf den seiten der lvz auch einen blog der sich mit büchern befasst, das dieser auch nur durch die meinung der autorin besteht ist wohl auch für niemanden ein problem, so ist das halt bei einem blog, das sollten sich einige menschen mal auf den monitor schreiben!

    Zum thema:
    Es ist egal ob es die rechten nur noch gibt weil es linke gibt. Es gab die rechten definitiv vorher, ich rede hierbei nicht von zeiten um hitler sondern schicken eher von einer zeit die schon gute1000 jahre länger zurück liegt.

    Fakt ist das es linksextreme nur wegen der rechtsextremen gibt. Das dabei wohl ausser acht gelassen wird das man faschismus nicht mit faschismus bekämpft ist eine andere frage,und es geht ja auch gar nicht darum wasdie linksextremen falsch machen machen,sondern darum was ein herr engel falsch macht, wieso er nachdem das thema seiner aussage nach ja beendet ist, doch wieder versucht sie nazis unter seinen fans zu schützen indem er die schuld für nazis bei dem rsl sucht.
    In meinen ohren ist sein“ich habe gar nichts gemacht“ etwas zu laut und zu energisch um irgendwie glauben zu können was er sagt.
    Engel spielte selbst beim rsl? Ist da was dran ?wieso sollte er das einem“ex“nazi denn verschweigen=D
    Ich habe fertig.

  52. sure, not

    @desire2
    genau das ist das Problem mit einem Blog solcher Art.
    Die LVZ hatte nicht umsonst bei der bisherigen Berichterstattung über Leutsch/Connewitz die Kommentare deaktiviert. Jetzt machen sie einen Blog draus und öffnen damit auch- wie man lesen kann rechtem Gedankengut Tür und Tor.

  53. Diver

    Unter dem Deckmäntelchen des Antirassismus und Antifaschismus verstehen es die Neukommunisten vortrefflich ihre teils eigenen kriminellen Machenschaften zu verschleiern und leider traut sich in diesem Land voller feiger Politiker keiner dagegen vor zugehen, denn Leute wie Puppe würden ihm das Wort ja auch gleich wider im Munde umdrehen.

  54. Leutzscher

    Machen wir uns doch nichts vor Links und Rechts Extremismus ist in jeglicher Form zu verabscheuen.
    Hier jedoch wird den Linksextremen von RSL der Hof gemacht.
    Das ist eine Schande was hier im LVZ Blog steht.Der Schreiberling Puppe drückt hier seinen enormen Hass als Ball SG Fan gegenüber dem Konkurrenten aus Leutzsch aus
    Ich bin am Abonnent gewesen LVZ das geht ja überhaupt nicht.

  55. Jörsch

    so viele leute die hier sagen das politik nichts im stadion zu suchen hat, dabei aber mit ihren weiteren äußerungen vermitteln, dass sie selber eher nationale politik vertreten….kopfschütteln…
    diese leute gehen wahrscheinlich selber seit jahren ins stadion und machen dort politik-rechtsradikal- von mir aus und merken es nicht mal…wie dumm seid ihr eigentlich??
    und jetzt behaupten, weil es den rsl gibt, dass diese jungs, weil sie NICHTNATIONAL denken, politik ins stadion bringen- LÄCHERLICH

  56. 123

    und weil es den roten stern gibt, werden die Nazis in den Stadien oder anderswo weniger?
    Ich denke nicht. Ihr macht den Vereinen, die mit großem Aufwand gegen Rechte in den eigenen Reihen kämpfen nur das Leben schwer, indem ihr sie wieder ins Stadion lockt und Gewalt provoziert. Was würdet ihr eigentlich machen, wenns keine Nazis gebe? Fussball spielen sicher nicht.

  57. Mal echt

    @Leutzscher:
    Und jetzt mal für unwissende wie mich:
    Wo ist wer wie linksextrem beim RSL. jeder schreibts, keiner sagt
    a) was er mit linksextrem meint
    oder
    b) in welcher Weise die Leute des RSL linksextrem handeln

    Also los jezz, und bitte mehr als „da hat mal wer an ner Demo teilgenommen“. Es geht um den Verein RSL, wo handelt dieser linksextrem?
    Wenn nix kommt, dann Stille an der Tastatur!

  58. Inch

    Jetzt frage ich mich doch ernsthaft, wieso es z.B in Fußballstadien, wo kein Roter Stern spielt, zu rassistischen, diskreminierenden Gesängen kommt. Also wenn zB die eine Mannschaft sagen wir mal irgendwas mit VfB heißt und die andere was mit FC? Laut den Aussagen in den Kommentaren hier dürfte es in solchen Stadien doch nicht zu solchen verbalen Entgleisungen kommen, oder?
    In welche geht Ihr denn, würde ich gern wissen? Denn da wo ich hin gehe (und da spielt keine Stern -Mannschaft, schon gar keine Rote), höre ich diese Sprechchöre immer.

  59. Frank R.

    „Und es braucht wahrscheinlich noch Hunderte Clubs wie Roter Stern Leipzig mehr in dieser Stadt, damit er das versteht.“

    Das hätten Sie und Ihre Genossen von RSL und BallSG wohl gerne, dass jeder Sportclub und jede andere öffentliche Organisation wieder gleichgeschaltet wird und „gemeinsam marschiert“, während Abweichler und Selbstdenker mundtot gemacht und verleumdet werden, so wie die SGLL in Ihren Artikeln!

    Jeder Leser sollte sich fragen, ob nicht eher die LVZ von Linksextremisten unterwandert wird als die SGLL von Rechtsextremisten…

  60. SORGLOSER

    Es tut mir leid, aber das hier ist so nieveaulos, wie es demagogisch ist.
    Nur zur Erinnerung: Es gilt für jeden Sportverein in diesem Land, allein schon wegen der Verbandszugehörigkeit und dem daraus resultierenden Durchgriff von Satzungen und Ordnungen, der Olympische Gedanke! Es ist einfach nur primitiv, wie hier von einigen politisiert wird. ….oder es ist gewollt und wird mit dem Ziel realisiert zu infiltrieren, zu schaden und zu provozieren; vor einem „Derby“ im November, was keiner braucht.
    Nein, der Sportverein ist nicht „unpolitisch“ So dumm kann niemand sein, dass er so einen Schmarrn zu glauben bereit wäre. Was hier auf dem Rücken der Vereine seit Jahren betrieben wird ist eindeutig Missbrauch! Und es ist Ausnutzung der Schwächen, die Vereine nun mal auch haben und die durch ihr Entscheiderumfeld noch befördert werden. Jeder hier Diskutierende sollte sich, bevor er ein Urteil abgibt, die katastrophalen Folgen der seit Jahrzehnten fast völlig fehlenden, nachhaltigen Fan-SOZIAL-ARBEIT durch den Kopf gehen lassen. Die (vermeintlich) „Linke“ ist es doch, in deren Verantwortung die Demontage mühsam aufgebauter Strukturen (ob nun gut oder nicht, vermag ich nicht umfassend einzuschätzen)rund um das Fanprojekt zuwächst, dessen Arbeit seit Monaten ruht und wo inzwischen meterhohes Gras über gemeinsam mit den Jugendlichen Aufgebautes wächst. Ergo: Wen wundert`s denn da noch, dass genau diese Jugendlichen „dankbare“ Kunden der Rattenfänger jeglicher Coleur sind?
    Aber ich wollte nichts zum Fanprojekt sagen sondern eher dazu, dass es zwischen „Auschwitzkeule“ und Holocoust-Lüge“ und deren ständiges Koppeln an Vereinsnamen vor allem eines gibt, und das ist nun mal die Gültigkeit und Verbindlichkeit der olympischen Idee. Alles andere ist, wie bereits eingangs erwähnt, ebenso dümmlich wie es demagogisch ist; und da ist mir egal, aus welcher Ecke: es zerstört seit Jahren den Sport in dieser Stadt!
    Als Fan und Mitglied der BSG Chemie verbitte ich mir jeglichen Missbrauch meines Vereins u.a. in solchem Zusammenhang und bin froh, dass wir nicht so einen „Schwimmmeister“ in unserem Vorstand haben, wie den Interviewten. Das ist genauso dünn, Herr Engel, wie es wiederum von Ihnen zu erwarten war!
    Ebenso dünn ist es, wenn man schon gegen Rechtsradikalismus sein will, wenn man sich der gleichen Methoden bedient und somit keinen Cent / Deut besser bzw. anders ist: Schlecht recherchierte Steckbriefaktionen sind menschenverachtend und, außer Plattitüden, kommt hier und anderswo nichts was in Richtung des Herrn Gerlach und in Bezug auf seine angeblichen politischen Aktivitäten bei der SGLL beweiskräftig wäre. So wird man der nicht nur bedenklichen sondern absolut benennenswerten Dinge im Umfeld von Sportvereinen nicht „Herr“ und bietet denen, die eigentlich keiner beim Sport haben will, auch noch die Gelegenheit, sich als Opfer zu produzieren! Dumm oder gewollt? Wahrheit oder Lüge? Tatsache ist, dass ein Spieler meiner BSG Chemie sich entsprechend zu benehmen hat, denn er ist auch in der Freizeit Vertreter des Vereins. Tatsache ist auch, dass ich mich bei meinen zwei Besuchen beim RSL (aus Anlass von Spielen der BSG in Dölitz, denn sonst frage ich mich schon, was ich denn dort oder woanders sollte, wenn Chemie nicht spielt)außerordentlich gastfreundlich und sportlich behandelt gefühlt habe, keiner von mir verlangt hat, dass ich mit „Rot Front“ grüße und ich auch ob meiner kurzen Haare nicht aus dem Stadion geschmissen wurde.

    Was hier (in den Kommentaren und leider -so empfinde ich das unterschwellig- durch Sie auch, Herr Puppe) passiert ist, dass die Situation angeheizt wird und es muss ja ein Ziel dahinter stecken. Mit der bloßen Benennung rechtsradikaler Aktivitäten und der „Gegenwehr“ nach dem Motto „Getroffene Hunde bellen!“ oder umgekehrt, ist das nicht abgetan. Mir ist die SGLL ebenso egal, wie Lok, MoGoNo, RSL oder Rotation. Es sind Leipziger Vereine und damit hat es sich auch schon, denn die haben Mitglieder und die haben einen Vorstand und jeder ist nun mal für sich selbst verantwortlich. Alles andere (olympische Idee…) haben Verbände und Sportgerichte zu erledigen. Mich macht wütend, dass immer wieder mein Verein in solche Zusammenhänge gebracht wird, und ich verbitte mir das einfach mal! Für die s.g. SGLL bin ich nicht verantwortlich und sie geht uns bei der BSG nichts an; es sei denn, es geht um den unseeligen „Unterpachtvertrag“.

    Ich denke es wäre angebracht, die ganze Debatte mal wieder auf das Ursächliche zurückzuführen, denn ich spreche einigen Kommentarschreibern hier ab, dass sie überhaupt auch nur einen Satz aus der olympischen Charta kennen und richtig wiedergeben können. Das würde zumindest helfen, endlich den Radikalinskis mal die Grenzen aufzuzeigen.

    Ansonsten, wie bereits erwähnt, legt der feine Herr Engel mit diesem Interview Zeugnis ab. Man(n) kann es auch Offenbarungseid nennen. Wenn man noch den Hauch eines Zweifels hatte, so ist spätestens jetzt alles „klär“……

  61. aaaaja

    wie ich bereits im eingangspost nr.3 lediglich mitteilen wollte, dass politik im fußball genau wie im kino, operette, pferderennen, wasserball; diese kette lässt sich beliebig vortsetzten, nichts aber auch garnichts zu suchen hat, scheint bei den meisten, ob ihrer obskuren weltanschauung, ganz einfach nicht anzukommen. leider.
    insofern wird sich hinsichtlich linker wie rechter versager nichts ändern. haut euch vor eure hohlen köppe und die sache ist hoffentlich erledigt. danke!

  62. Atscher

    Na Sorgloser,bei dem Umfang was Du schreibst ist ja klar wer Du bist und ich bin froh einen “ Schwimmmeister“ zu haben. Der ist jahrelang verbunden mit Chemie und unser Präsidium gibt sich auch nicht mit “ Fusionen“ ab.Bei uns stehen die Spieler und Fans zu Chemie,nicht so bei der ballsg, hat man ja gesehen gegen rsl,zwar vermummt aber zu erkennen. Warum muss man sich überhaupt bei Fussballspielen vermummen? Wenn ich kein Dreck am Stecken hab-muss ich mich auch nicht vermummen. Wir haben nen Plan-andere nicht und ein Herrn Puppe der passt fantastisch in eure Welt.
    Danke Gerli für Deine Zeilen und lass Dich von niemanden beirren.

  63. Uwe Scharf

    Sehr geehrte Damem+Herren der LVZ,“lieber herr Genosse Puppe“,ich bin seit 48jahren bekennenter Fan des Leutzscher Fussballs(Chemie Leipzig,Fc Sachsen)und heute natürlich die SG Leipzig-Leutzsch!Ich bin Jahre lang Montags Morgen von Rastatt/Baden zum 30km entfernten Bahnhof nach Karlsruhe gefahren um mir die LVZ zu kaufen,nur für einen kleinen Spielbericht meines Leutzscher Vereins,oft war ich Traurig weil ich keine LVZ mehr bekam,zum Glück sind diese Zeiten dank der Technik vorbei.Hätte ich gewusst das später mal solche Leute wie Genosse Puppe oder Leute von Bündnis90/Grüne solche Sprüche hier ablassen,hätte ich mir die Fahrt nach Karlsruhe erspart,und das Geld an „“Leutzscher oder Probstheidaer“““““ärmere Kinder gespendet……P.S.Viele Kumpels und Freunde die mit mir viele Schlachten=Heim+Auswärtsspiele von 1975-heute bestritten haben,die alle auf die Kommunisten und Roten Verbrecher geschimpft haben,überlegt euch bitte mal zu was für einem
    Fussball-Verein Ihr heute geht….. Mit freundlichen Grüßen Uwe Scharf aus Rastatt/Baden

  64. Gut

    Starker Beitrag von Dir „Karnickel“ Uwe.

    Zu Jan. Hör bitte auf einen Oberchemiker zu machen. Alle die Dich und Deinen vergangenen „Stationen“ kennen, wissen was ich meine.
    Und wenn Dir die SG Leipzig Leutzsch so egal ist, warum gehst Du dann permanent auf sie und Herrn Engel ein ?

  65. sure, not

    @Uwe Scharf
    Sie betonen ihren anderen Standort- als wäre dieser ein vorteil in der Debatte.
    Die Zeiten der DDR und des kalten Krieges sind vorbei.
    Und Herr Puppe ist ganz sicher kein Kommunist nur weil ihm die verhamlosenden Statemants des Herrn Engel aufstoßen, die er obendrein dann noch bei einem Thomas Gerlach macht.
    Haben sie die Bilder bzw. Tonaufnahmen gesehen bzw. gehört ? Dann müssten sie wissen dass man sich in Leipzig und allgemein in Sachsen KEINE Sorgen um einen event. Rückfall in eine Art Staats- oder Konsenskommunismus machen sondern eher Angst um Alternative und Mitbürger mit Migrationshintergrund haben muss.
    Ihre Darstellung wie die von so Vielen hier ist eine Verzerrung der Wirklichkeit (heute)

  66. Puppenspieler

    Warum eigentlich reichen bei der SGLL 2 Polizisten bei 600 Zuschauern? Ausser beim RSL Spiel.
    Dasselbe bei Auswärtsspielen der SGLL. Nichtmal ne Fantrennung gabs bei einem Spiel.

  67. Lippi

    Hallo,
    Ich finde es bemerkenswert wie naiv manche Menschen sind wenn sie glauben den braunen Terror zu ignorieren. Statt sich mit dem Problem des stetig wachsendem rechtsextremismus auseinander zu setzen, versucht man ihn klein zu reden und die schuld bei anderen Leuten zu suchen. Wir sollten uns glücklich schätzen in einem Land zu leben das so vielen kulturellen Austausch und so viele Möglichkeiten bietet. Ich zumindest bin da sehr stolz drauf und mir schaudert es davor in einem völlig abgeschottetem Land zu leben wie z. B. der Iran oder Nordkorea. Aber wahrscheinlich ist es das was ein Großteil der Leute in diesen Gegenden gerne möchte.
    PS. Ich würde mich schämen in solchen Vereinen auch nur den Eintritt einer Gastmannschaft zu zahlen.
    In diesem Sinne

    Lippi

  68. Futurama

    SGLL: es sind immer die anderen, schuld hast du nie! du bist die kopie einer kopie, einer kopie, einer kopie! by Böhse Onkelz passt ansonsten sei noch zu sagen das es einfach nur traurig ist was derzeit, vor allem in sachsen aber auch bundesweit passiert, nix dazugelernt, kann man nur sagen…

  69. Soccerboy

    Zitat N. Menz „Jeder gesunde und vernünftige Menschenverstand sagt zu rechter Gewalt nein.“

    Gut, dann ist mir mein gesunder und vernünftiger Menschenverstand leider abhanden gekommen, denn ich sage zu rechter und linker Gewalt nein.

  70. Mukkefukk

    @Atscher
    Sie und einige andere Mistreiter der sogenannten SGLL reihen sich nahtlos in die Reihen des Herrn Gerlach ein. Ihr Haltung ist nicht mehr nur antikommunistisch, sie ist rechtsoffen bis dunkelbraun!
    Und die Person Jamal Engel ist alles, nur kein Chemiker, geschweige Leutzscher Urgestein!Seine Argumentation ist dünn und stützt sich auf falschen Behauptungen bzw. Luftblasen.
    @Uwe Scharf
    Wann waren Sie das letzte Mal in Leutzsch? Wissen Sie überhaupt was läuft oder bekommen Sie ihre einzigen Infos, wenn man diese denn so nennen kann, von Schreibern bzw. Internethelden wie den User Atscher?
    Dann wäre mir so Einiges klar.

    Abschließend. Die SGLL ist nicht Chemie, auch wenn sie es gern wäre. Chemie ist das, wo Chemie draufsteht, wo das Fünfeck auf der Brust prangt und die Spieler im AKS sowie auswärts um jeden Ball kämpfen. Nur der Verein der auch BSG Chemie Leipzig heißt. Der Rest, wie z.B. eine SGLL ist absoluter Humbug!

  71. aaaaja

    @lippi dank solcher leute wie dir, gibt es diese probleme erst. ihr redet ständig von der braunen gefahr und träumt wahrscheinlich schon davon, was für ein erbärmliches leben ist das eigentlich. ich wiederum genieße das leben und dazu gehört fußball, aber eben nicht der politischen bühne wegen, sondern des spieles als solchen. begreift endlich keiner von euch lebens-verneinern wird je die gewüschte aufmerksamkeit bekommen. gründet ortsgruppenschaften oder partisanenbewegungen, aber lasst endlich den sport außen vor. nochmals danke.

  72. Leutzscher_88

    Bei allen anderen Spielen des Bornaer SV und der SG Leipzig-Leutzsch wurden jegliche Rechtsradikale Äußerungen oder sonst was wahrgenommen.Außer gegen Roter Stern… Ist das Zufall??? Ich glaube nicht.
    Und ja, 1988 bin ich geboren,glaubs oder glaubs nicht, mir relativ Schnuppe. Habe andere Probleme als mich darüber zu beschweren.

  73. sure, not

    noch einmal: Rechtsradikalismus ist kein Affekt gegen Antifaschismus.
    Der RSL macht bereits bestehenden Rassismus SICHTBAR.
    Und uA deswegen bekamen sie den Julius Hirsch Preis.

  74. desire2

    Liebe anti-linksextreme,
    euch möge die meinung gegönnt sein das die lvz unterwandert wurde.
    Ebenso die meinung das linksextremismus scheiße ist. Auch ich finde linksextreme nicht viel besser als rechtsextreme.
    Um gegen rechtes gedankengut zu sein muss man aber keinesfalls linksfaschist sein.
    Man muss auch nicht für mehr lebensqualität für immigranten sein. Nicht für gesellschaftliche akzeptanz von homosexuellen ehen und nicht für die legalisierung von marihuana.
    Einfach nur für tolleranz und akzeptanz andersdenkender.
    man muss einfach nur ein wenig erziehung genossen haben.

    Fin

  75. Atscher

    @ Mukkefukk-nennen Sie mich wie Sie wollen-ist mir Banane. Nur ich bin für mein Leben verantwortlich und die Ergüsse einiger hier gehen mir meilenweit am „Arm“ vorbei. 40 Jahre rennste nach Leutzsch und da standen wir alle(!) wie ne Wand hinter Chemie. Dann gings zum FC Sachsen Leipzig,der normale Nachfolger und jetzt zur SG-LL,der Nachfolger des FC Sachsen. Merken Sie jetzt etwas?? Ich bin bei der richtigen Chemie.

  76. interpreter

    @Mal echt: mal ein paar Beispiele
    – RSL Fans verstossen gegen das Vermummungsverbot
    – Fans drohen mit Gewalt („Nazis auf’s Maul“, „Dorf xyz zuscheissen“)
    – Mitglieder verlinken auf fragwürdige Publikationen (GAMMA) in denen „Fahndungslisten“ nach SGLL Fans bebildert sind
    – es werden doppeldeutige Transparente geduldet (ACAB – vermutlich ist das mit all colors are beautiful unterschrieben, aus der Ferne ist das aber nicht erkennen)
    – Fans lehnen den Staat ab (Nie wieder Deutschland, Deutschland verrecke)
    – Fans werfen Böller und haben schon einmal einen Spielabbruch verursacht
    – Fussballveranstaltungen werden versucht zu stören (Demo bei LOK)

    Ich will auch nicht überpauschalisieren, aber genauso wie die SGLL und früher LOK rechte Schwachmaten angezogen haben, tummeln sich beim RSL linke Chaoten (vorrangig bei Problemspielen). Öffentlich wirksame Distanzierung seitens des RSL (sofern es überhaupt eine gibt) habe ich jedoch noch nicht vernommen.

    Übrigens ist das hier:
    „Also los jezz, und bitte mehr als “da hat mal wer an ner Demo teilgenommen”. Es geht um den Verein RSL, wo handelt dieser linksextrem?“
    doch etwas daneben und bietet rechten Agitproppern die ideale Blaupause.

  77. sure, not

    Schon ein wenig frustrierend zu sehen dass es Menschen fertig bringen sich unter einem solchen Bild (oben) über einen angeblichen Linksfaschismus zu beschweren.

  78. matthias

    ach, der kühnen-gruß ist doch nicht rechtsradikal, woher denn???

    und außerdem: damals im lok-stadion, das war überhaupt kein hakenkreuz! die leute standen bloß mal kurz zufällig in so einer ähnlichen form. und ein frecher linksradikaler fotograf hat es auch noch so ungünstig fotografiert.

    und das u-bahn-lied, das geht doch nur um öffentlichen personen-nahverkehr; warum die aufregung?

    kurzum: die sächsischen fußball-fans, das sind alles „normale“ leute.

  79. Frank R.

    @ mukkefukk:

    „Abschließend. Die SGLL ist nicht Chemie, auch wenn sie es gern wäre. Chemie ist das, wo Chemie draufsteht,…“

    Chemie ist vor allem der Verein, der die Chemie-Werte lebt, und diese sind das Leben der Leutzscher Gemeinschaft ohne das Ausfechten von Intrigenspielchen und Postenkämpfen, sowie ambitionierter und leistungsorientierter Fußball, und zwar pur, ohne bitterem politischen Beigeschmack!

  80. Puppenspieler

    Darf man sich als Fan der SGLL eigentlich jetzt freuen über den Sieg Deutschlands?

  81. Pingback: Leseempfehlung: Reine Provokation von M. Puppe « Brandis

  82. Ruudi

    Na ja,wenn Kühnengruss und J.J.J-Rufe die „Mitte“ sein soll sind wohl 95 Prozent der Deutschen ziemlich links.

  83. Puppenfan

    Endlich brennen Autos und nun endlich Anschläge auf Bahn und Co …. Linksextremismus ist zu vernachlaessigen. Sieht man ja… Mit Provokationen fangt es an und im Internet ausgestellte SgLL Fans … Zielscheibe ??? Ist doch nicht so Herr Puppe … Oder? Vermummte bei RSL nicht gesehen…. Auf dem linken Auge blind ?

  84. Lück(i)

    Schon allein der Hass der Roten Sterne aus Connewitz auf deutsch denkende Menschen ist absolutein Stadionverbot wert! „Let´s fight-white Pride“ sagt alles, sie wollen nur terror und schlägerein provozieren aber wenn sie es dann am eigenen Laib zu spüren bekommen dann wird sofort laut geschrien und Anzeige erstattet! Deshalb fordere ich, wenn Thor Steinar u.a. in Stadien verboten wird dann auch diese Kleidung von diesen „Fans“ mit klaren Aussagen gegen weiße, deutsche und ordentliche Fans!

  85. agua bendita tasco

    Some truly wonderful information, Gladiolus I noticed this. „Love consists in this, that two solitudes protect and touch and greet each other.“ by Rainer Maria Rilke.

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