Ladebalken: 50 Prozent – Der zweite Tag der Buchmesse geht mit guten Gesprächen zu Ende

Für einen Cappuccino traf ich mich gegen Mittag mit meiner Verlegerin Dagmar Schruf und meiner Lektorin Blanka Stipetic. Es war das erste Treffen, seit mein Fantasybuch „Spür den Regen“ bei Ihnen unter Vertrag ist. Wie sich das gehört, wurde ich gleich stilecht mit einem Button mit dem Verlagslogo ausgestattet, den ich jetzt an meiner Bluse trage.

DSCN0610

Ein Selfie mit Dagmar Schruf (links) und Blanka Stipetic (rechts) nach unserem Kaffeetrinken

Gut gestärkt ging ich dann in den Nachmittag. Ich hörte mir einen schönen Vortrag über Michael Endes Leben an und machte mich dann auf die Suche nach kleinen Verlagen. Ich wollte wissen, wie gut sie sich auf der Messe präsentieren können, ob so ein kleiner Stand überhaupt etwas bringt. Die einhellige Meinung: Ja, er bringt etwas.

„700 Bücher haben wir an zwei Tagen verschenkt“, meint beispielsweise Vyackeslav Shamrey vom Wegbereiter Verlag, der vor allem christliche Werke anbietet. Der Oberlausitzer Verlag kann sich ebenfalls nicht beschweren, was das Besucheraufkommen angeht. Bücher aus der Oberlausitzer Region sind im Programm, die die Geschichte der Orte wiedergeben, teilweise mit wunderbaren Illustrationen. „Ich denke, dass vor allem Anwohner hier vorbeikommen. Die Fragen sind manches Mal sehr detailliert, die an uns gestellt werden“, sagt Jenny Thalheim.

„Wir ziehen die Leute eher in den Stand rein, wir sind da schon sehr in der Verkäuferschiene“, meint Cindy Jahnke vom Magnolia Verlag. Kinderbücher sind in dessen Programm sowie ganz frisch auch ein Thriller. Sie würden sich breiter aufstellen wollen. Der kleine Stand sei für sie kein Nachteil, da sie sich generell viel draußen bewegen und sich nicht im Stand verstecken. Der Verlag Burgenwelt sieht dies genauso. Es seien immer wieder Leute da und würden sich über das Verlagsprogramm informieren. „Bisher war mir noch nicht langweilig“, meint Jana Hoffhenke lachend.

DSCN0613

Jana Hoffhenke vom Burgenwelt Verlag, den Stand teilt sie sich mit dem Eridanus Verlag

Außerdem sei es weniger die Anzahl der verkauften Bücher, sondern eher das erfolgreiche Netzwerken, das den Erfolg einer Messe zeigt, sagt Jana Hoffhenke. An ihrem Stand seien schon viele Buchhändler, Autoren und Illustratoren vorbeigekommen, mit denen sie sich gut vernetzen konnte. Ich habe das Netzwerken auf der Messe ebenfalls schon ausgenutzt und Postkarten mit meinem Buchcover verteilt. Und auf verschiedenen Tischen finde ich immer wieder gut platzierte Flyer meines Verlags, damit sie auch ohne Stand auf der Buchmesse präsent sind.

DSCN0615

Flyer vom Verlag Schruf&Stipetic

Einige Gedanken zu “Ladebalken: 50 Prozent – Der zweite Tag der Buchmesse geht mit guten Gesprächen zu Ende

  1. Fake Oakleys

    hello!, I really like your own personal producing very a lot! ratio we all staying in touch more your own personal write-up with AOL? I require a skilled in this particular room for you to disentangle this trouble. May be that is certainly you! Awaiting expert you.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.